Recht auf Hospizversorgung statt Tötung auf Verlangen

 
Im Februar 2010 hat die Publikation der Studie der Medizinischen Universität Graz („Umfrage zu aktiver Sterbehilfe“) eine breite und noch immer andauernde Diskussion um Tötung auf Verlangen angestoßen.
Mit einem Brief, den Waltraud Klasnic als Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich am 24.2.2010 an alle im Parlament vertretenen Parteien, die zuständigen Verantwortungsträger in der Politik und viele mit ähnlichen Aufgaben vertraute Organisationen schrieb, brachten wir uns in die Diskussion ein mit dem Wunsch und Ziel, das Verbot von Tötung auf Verlangen und das Recht auf ein Sterben in Würde durch Hospiz- und Palliativversorgung in der Verfassung zu verankern.

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Neue Beauftragte für den Themenbereich Kinderhospiz

 
Der Vorstand des Dachverbandes Hospiz Österreich (DVHÖ) hat in seiner Sitzung vom 22.6.2010 Mag.a Ulrike Pribil MSc, Abteilungsleiterin der Caritas Mobiles Hospiz Palliative Care in Linz/Oberösterreich, Geschäftsführerin des KinderPalliativNetzwerkes und stellvertretendes Vorstandsmitglied für OÖ im DVHÖ, zur Beauftragten für den Bereich Kinderhospiz ernannt.

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Geschlechtersensible Hospiz- und Palliativkultur

 
Um alten und sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase gerecht zu werden, sollten auch die Bedürfnisse, Ängste und Wünsche, die mit den Geschlechterrollen zusammenhängen, aufmerksam wahrgenommen werden. Selbst wenn die Frage zu kurz greift, ob Frauen anders sterben als Männer: Gesellschaftliche Konstrukte von Weiblichkeit und Männlichkeit wirken bis in den Tod. Gendersensibilität erhöht deshalb die Qualität der Betreuung.

Diesem Themenkreis widmet(e) sich ein neues Buch und ein Workshop beim IFF-ÖRK Symposium im April.

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Vernetzungstreffen Hospiz und Palliative Care in Alten- und Pflegeheimen

 
Als Fortsetzung und Erweiterung der Schulung zu HPCPH wird im November 2010 das erste österreichweite Vernetzungstreffen stattfinden. Es dient dem Austausch von Erfahrungen und Know-How, der Reflexion und der Weiterentwicklung von Hospiz und Palliative Care in Alten- und Pflegeheimen in Österreich.

Leitung: Karl Bitschnau und Sigrid Beyer

Termin: 18. Nov. 2010, 14.00 Uhr - 19. Nov. 2010, 14.00 Uhr

Ort: St. Virgil Bildungs- und Konferenzzentrum
Ernst-Grein-Straße 14 | 5026 Salzburg, Österreich
Tel: +43/662/65901-511 | Fax: +43/662/65901-516
E-Mail: reservierung@virgil.at, www.virgil.at

Anmeldung mit beiliegendem Anmeldeformular bis 30.09.2010.
 

Entwicklung eines österreichweiten Curriculums in Palliativer Geriatrie (HPCPH)

 
Für die Fort- und Weiterbildung in den Alten- und Pflegeheimen gibt der Dachverband Hospiz Österreich ein österreichweit einheitliches Curriculum heraus. Der Landesverband Hospiz Niederösterreich hat diesbezüglich große Vorarbeit geleistet. Durch DDr.in Marina Kojer und Univ.Prof. Dr. Ulf Schwänke wurde für den Landesverband Hospiz Niederösterreich ein Curriculum entwickelt, das dieser dem DV Hospiz Österreich zur Verfügung stellt.

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„Ihre Sprache sprechen – Ihre Welt verstehen.“ Palliative Geriatrie Hospizenquete NÖ

 
Am 5. Mai 2010 fand im Landhaus St. Pölten zum Thema Palliative Geriatrie die diesjährige niederösterreichische Hospizenquete statt. Mit diesem Themenkreis, der immer mehr an Bedeutung gewinnt, beschäftigten sich Vorträge und Workshops. Der Dachverband Hospiz Österreich und der Landesverband Hospiz NÖ kooperieren bei Hospiz und Palliative Care im Pflegeheim und dem Curriculum Palliative Geriatrie.

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Antrittsvorlesung in Palliativmedizin und 1. Wiener Hospiztag

 
Gleich zweifach stand der 7. Mai 2010 im Zeichen von Hospiz und Palliative Care:
o.Univ.Prof. Dr. Herbert Watzke, der seit 2007 die erste Regelprofessur in Österreich zu Palliativmedizin innehat und seit April 2010 auch der Präsident der Österreichischen Palliativgesellschaft ist, hielt im Hörsaalzentrum des AKH seine Antrittsvorlesung. Am Nachmittag fand der Erste Wiener Hospiztag statt.

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